Monthly Archives: April 2013

Wort des Berlinerisch: Kien

Früher warn die Berlina uffn Kien (ooch Kievief/Kiewief) , wat soville bedeutet wie wachsam, uffmerksam oda „UFF DER HÖHE / UFF DER HUT“ sein. Wie so ville Worte im Berlinerisch stammt ooch dieset aus Frankreich. Et rührt von „QUI VIVE?“ her, welchet der Ausruf französischa Wachsoldaten war. Im Berliner Sprachjebrauch iss dit Wort seit der […]

Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Lenz iss doch da!

Manche haben nich mehr dran jegloobt. Ick habe manchmal ooch dran jezweifelt. Doch nun hatta sich, nach zaghaften Versuchen, doch endlich durchjesetzt. Die Rede iss vom Lenz. Nach Schnee, Eis und Kälte hatta och in Berlin Einzuch jehalten. Die Straßen sind weitestjehend von Split und anderen Winterreste, Dank der Damen und Herren in orange, befreit. […]

KLAUS KLATTKE: Keen Afolgsmodell – Der Euro im Berliner Dialekt!

Für wat findet die Berliner Schnauze nich allet nen eijenen Begriff. Ooch beim Jeld hatte der Berliner ne eijene Währung. Da jab et Spandau-Dollar, Sechsa, Jroschen, Fuffzijer, Zwicken oda Pfunde. Eben nüscht, wat et nich jab und manchet komische. Man denke nur an den Sechsa. Doch irgendwann war denne Schluss mit der Berliner Währung. Der […]