Klattke im Juli: Ehen vor Jericht statt Wahlkampf!

Endlich Somma! Nach dem villen Rejen hat sich nu doch die Sonne durchjesetzt. Deutschland badet und bräunt sich. Jut, des de Leutz sich die Stimmung trotz Eurokrise, Rekordniedrichlöhnen oder unsicherer Renten nich vamiesen lassen. Der Herbst kommt früh jenuch und da stehen Wahlen an. Leichtet Spiel für de Opposition, sollte man meenen, im Herbst jibt et nen neuen Kanzla!
Doch weit jefehlte. Die amtierende Kanzlerin zieht in Wahlumfrajen einsam ihre Kreise und der Kanzlerkandidat hängt am Boden fest und seine Wahlkampfrakete hebt eenfach nich ab. Aba warum sollte se ooch? Hatta sich doch schließlich uff Rot-Jrün festjelecht. Da schrillen bei villen die Alarmglocken. Der Wähler iss eben dich nich so vajesslich wie ihm die Politika jerne hätten und bei Rot-Jrün fällt villen als erstet die sojenannte Ajenda 2010 ein. Ratschläje zur Finanzkrise kommen ooch nich an. Diente der Kanzlerkandidat doch unta der Kanzlerin jahrelang als Finanzminister. Nimmt ihm also ooch keena so recht ab, des ausjerechnet er allet bessa weeß.
Dit villeicht schlimmste Desaster im Wahlkampf der ehemals jrössten Volkspartei Deutschlands iss der Ehekrieg zwischen dem Vorsitzenden und dem Kandidaten. Der eene sach hü, der andere hott und eijentlich haben beede sich janüscht meht zu sajen. Ne Paartherapie wäre hier wohl anjesachter wie nen wichtijer Bundestachswahlkampf. Wat soll’s, in Beziehungsstreitichkeiten soll man sich niemals nich einmischen. Lassen was uns den Somma also nich vamiesen und jehn wa ins Jartenlokal und bestellen uns ne Weisse mit Schuß. Da können wa denn ooch wählen. Rot oda jrün, ejal wat wat wählen, die Wahl schmeckt imma!

Weissefertig

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ein Kommentar

  1. Hier bin ick wieda, obwohl ick von Polletick nich vill vastehe!
    Det schtümmt, diese Wahl schmeckt imma! Patt ma uff: wenn se die Jetränke awa vamischen, was is denne? Rot un Jrün erjibt Jelb und det is denn de FDP. Also nich zusammenkippen!
    Ville Köche verderm den Brei, det heeßt, ville Parteien. Früha war det andas – eena hat ´n Zepta inne Hand jehabt – basta und det war de SED – die hat imma recht jehabt, obwohl det Volk nüscht davon wusste. Jetzte inne Demokratie kannste allet saren, wofür de nicht injesperrt wirst.
    Mein Bekannta wollte soo jerne Bundeskanzla wern, awa denn hat man ihm jesacht, deta inne Polletik muss …

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