Kreuzberch: Der „Kotti“

Berlin_Kreuzberg_Kottbusser_Tor_Kotti_ComicDit Kottbusser Tor, kurz „Kotti“ jenannt, liecht im Herzen von Kreuzberch. Kommt man aus dem ehemalijen Postzustellbezirk 61 (welcha imma noch ne jeläufije Bezeichnung für den südlichen Teil von Kreuzberch iss), bildet er dit Tor nach SO 36. Nen Tor iss der „Kotti“ schon lange. Befand sich hier (bis zum Abriss in den 1860er Jahren) ursprünglich der Einjang für die von Cottbus kommende Straße nach Berlin. Damit sind wa ooch jleich bei nen Rätsel der Jeschichte, die Schreibweise der Platzbezeichnung. Ursprünglich schrieb man Cottbusserthor, also nach dem Namenspaten Cottbus. Denn änderte sich dit mehrmals bis zum heutijen Kottbusser Tor, objleich sich Cottbus bis heute unvaändert mit C schreibt. Warum dit so iss, dafür hat keena ne beweisbare Aklärung. Villeicht eena meena Lesa?

Dit Jesicht vom „Kotti“ hat ebenfalls enijet hinta sich. Zunächst valief hier die Berliner Stadtmaua und besachtet Cottbusserthor. Nachdem dit abgerissen wurde, entwickelte sich hier nen innastädtischa Platz. Am  15. Februar 1902 aöffnete denn der bis heute allet dominierende Hochbahnhof. Der heutije Bahnhof stammt alladings von 1928. Damals am 12. Februar 1928 wurde nämlich ooch der Untajrundbahnsteig in Betrieb jenommen und ooch die Bahnhofshalle der Hochbahn wurde aneuert. Seither iss der Umsteijebahnhof eena der Vakehrsknotenpunkte Berlins.

Der nördliche Teil vom Kottbusser Tor wird vom mächtijen NEUEN KREUZBERGER ZENTRUM (NKZ) aus dem Jahre 1969-1974 (Architekten: Wolfgang Jokisch und Johannes Uhl nach Planungen von Werner Düttmann) beherrscht. Hierfür musste die noch bestehende Bebauung mit Jründazeitbauten der Vorkriegszeit fast vollständich weichen. Der damals hochmoderne Bau umfasste über 300 Wohnungen, 2 Parkhäuser und rund 15.000 qm Laden- und Jewerbeflächen. Die Entwicklung für dit NKZ valief jedoch wenija jünstich. Et entwickelte sich zum sozialen Brennpunkt mit hoha Kriminalität vor allem im Bereich Drojen. Zu Zeit wird der Jebäudekomplex renoviert und man vasucht den jesamten „Kotti“ zu aneuern.

Seit den 1980er Jahren jeriet der „Kotti“ und dit anjrenzende Viertel ooch wejen jährlicha Ausschreitungen am 1. Mai in die Schlachzeilen. Seit 2003 findet deshalb  u.a. dit „Myfest“ hier statt und hat dazu beijetrajen, des die Jewalt sich aheblich reduziert hat.    

Der südliche Teil vom Kottbusser Tor wird vor allem von der vakehrsreichen Kreuzung zum Kottbusser Damm beherrscht. Ansonsten iss diesa Teil mit Häusern aus der Nachkriegszeit bebaut.

Der „KOTTI“, mitten in Kreuzberch!

Berlin_Kreuzberg_Kottbusser_Tor_Kotti

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2 Kommentare

  1. Bin heute wieder über ihn gefahren und musste gestehen, wenn es etwas regnet und dann ein paar Sonnenstrahlen drauf fallen, dann fängt er in sich an zu stinken, zwischen Urinflecken und so manchem mehr. Ich würde gerne den Kotti von damals haben.

    1. Stimmt leida, momentan iss der „Kotti“ allet andere als jemütlich.

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