Berlinerisch: Die Elektrische

Straßenbahnen, seit den 1990er Jahren ooch Tram jenannt, haben in Berlin ne lange Jeschichte. Bereits am 22. Juni 1865 nahm die erste Pferdestraßenbahn hier ihren Betrieb uff. Sie fuhr vom Brandenburjer Tor nach Charlottenburch, welchet damals noch ne eijenständije Stadt bei Berlin war.
Am 16. Mai 1881 aöffnete denn in Jroß-Lichtafelde (ebenfalls noch bei Berlin) die erste elektrische Straßenbahnlinie der Welt. Ab 1895 wurden denn die Pferdestraßenbahnen im jesamten Stadtjebiet uff elektrischen Betrieb umjestellt. So bekam se ihren urspünglichen Namen: DIE ELEKTRISCHE. 
Die zwee Weltkriege hat se schließlich übalebt, zunächst ooch die deutsche Teilung. Im Westteil der Stadt stellte se alladings am 2. Oktoba 1967 den Betrieb ein. Die Vakehrspolitik war damals völlich uff Auto einjestellt und so musste se weichen. Im Ostteil fuhr se aba Munta weiter und wurde sojar noch ausjebaut.
Nach der Wiedavereinijung kehrte die Straßenbahn denn ooch wieda, wenn ooch zaghaft ins westliche Berlin zurück. So fährt se seit 1995 üba die Bornholma Straße im Wedding. Seither wurde noch zwee weitere Linie im Westen aöffnet so des et nunmehr drei sind.

Momentan hat Berlin nach Sankt Petersburg und Melbourne dit drittjrößte Straßenbahnnetz der Welt!

Elektrische_Berliner_Dialekt

 

 

 

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