Berlinerisch und regnerisch: Von Jewittaflinte, Muskrücke und Musspritze

Der Herbst in Berlin iss für jewöhnlich trüb und nass. Anno 2015 hat er ville sonnije Abschnitte, weshalb er für manch eenen jolden iss. Aba ooch dies Jahr jilt: Die nächste Husche kommt bestimmt! Villeicht nistet sich der Rejen ooch nen janzen Tach ein. Denn denken ville Zeitjenossen daran, lieba in der Falle zu bleeben und von Sonne, Strand und Meer zu träumen. Doch wat machen, wenn die Pflicht ruft oda die Plauze knurrt und der Kühlschrank leer iss?
Wie imma weeß der Berliner sich zu helfen und ainnert sich an eene der jenialsten Afindungen der Menschheitsjeschichte. Jenau. er kramt seinen Rejenschirm aus dem Schrank und los jehts. So bewaffnet kann ihm nüscht mehr anhaben. Namen uff Berlinerisch jibt et für dit jute Stück ooch. Der Berliner hat jleich drei parat:

JEWITTAFLINTE
MUSKRÜCKE
MUSSPRITZE

Die Wortherkunft von Jewittaflinte liecht natürlich nahe. Anders sieht et mit Muskrücke aus. Schleiahaft, wo die Berliner Schnauze dit Wort her hat. Musspritze kann man damit aklären, dess een Rejenschirm (aba nur solche mit langa Spitze), wenn se jeschlossen sind, mit nen bisken Phantasie eben eena vom Bäcker vawendeten Musspritze ähnlich sieht.

Jewittaflinte_Berliner_Dialekt

JERNE KÖNNEN HIER WEITERE BEZEICHNUNGEN FÜR DEN REJENSCHIRM ALS KOMMENTAR HINTALASSEN WERDEN, NATÜRLICH OOCH AUS ANDEREN DEUTSCHEN DIALEKTLANDEN!

 

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