Berliner Küche und Dialektkunde: Blut- und Lebawurscht

Heute jeht et um die Wurscht. Jenau jesacht, zwee die zusammen gehören. Blut- und Lebawurscht gehören seit Jenerationen in Berlin uff den Tella. Mit Sauakraut und Kartoffeln oda ooch Quetschkartoffeln und natürlich Mostrich hat der Berliner se zum fressen jern. Ob zu Hause, mit Wurscht vom Fleescha det vatrauens, in der Jaststätte oda zum Mittachstisch in eena der vabliebenen Markthallen. Echt BERLINERISCH sind se und füllen zünftich die Plauze.

Jedamanssache sind se alladings nich. Manch eenem liejen se zu schwer im Majen, Vejetarier und Vejana meiden se natürlich ooch. Jesundheitsbewussten Ärzten sind se een Jreuel.
Dennoch, se sind nicht wegzudenken aus der Berliner Küche und ooch im Bereich Redensarten haben sind wat zu bieten:

Blut_und_Leberwurst_facebook

 

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2 Kommentare

  1. Also bei uns im Brandenburgen/sächsichen Raum heißt se Grützwurst oder och Tote Oma und wird och zu Sauerkraut & Kartoffeln gegessen. Allerdings kenn ick die Variante mit der warmen? Leberwurst nich. Ach und die Wurstbrühe die muss natürlich mitgetrunken werden.

    1. Die Lebawurscht wird in der Berliner Küche ooch warm gemacht. Eenfach mal probieren. Die Brühe kommt üba die Kartoffeln!

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