Berlinerisch: Hackepeta

Hackfleesch vom Schwein, mit Zwiebeln, ordentlich jewürzt und dazu ne Jurke, sind im janzen Land een weit vabreitetet Jericht zum Abendessen und uff Buffet, hier iss z.B. der Mettijel sehr beliebt. Die Zubereitung iss für jewöhnlich sehr ähnlich und hat höchstens rejionale Feinheiten.

Jenannt wird dit Jericht in den meeßten Jebieten Deutschlands Mett oda ooch Zwiebelmett. Daneben jibt et noch eene Reihe weitere rejionale Bezeichnungen. Aba meen Blog befasst sich ja mit dem Berliner Dialekt und hier heeßt et nich Mett, sondern Hackepeta. Woher der Name kommt, darüba jibt et untaschiedliche Versionen. Eene die plausibel klingt iss die Zusammenfüjung der Worte „HACK“ für jehacktet unta „PETASILIE“. Da Jewürze früha ja sehr viel jekostete haben, konnten sich ville Leute nur Petasilie leisten und würzten damit eben ooch ihr Hackfleesch und so wurde daraus der „HACKEPETA“. Wirklich bewiesen iss die Variante der Herkunft aba nich. Jenannt wird manchmal ooch der Berliner Jasthof Martin. Hier soll die Bezeichnung „HACKEPETA“ erstmalich im Jahre 1903 uffjetaucht seen. 

Bewiesen und belecht iss aba, dess der Hackepeta een seit Jenerationen beliebtet Jericht iss. So lass ick ihm mir ooch schmecken.

Wer Lust hat und een Rezept hierzu braucht, klickt mal uffs Bildchen und bereitet sich selbst eenen zu:    

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