Ville Dörfa sind Berlin: Alt-Lietzow – Keimzelle von Charlottenburch

Charlottenburch (Hochdeutsch: Charlottenburg) lag als eijenständije Stadt lange vor den Toren Berlins. Da hier ja ooch dit weltberühmte Schloss Charlottenburch steht, war der Ort sojar Residenzstadt. Im Jahr 1920 war denn Schluss mit der Eijenständichkeit und Charlottenburch wurde durch dit „GROß-BERLIN-GESETZ“ Bezirk von Berlin.  Seit 2001 bildet et zusammen mit dem benachbarten Wilmersdorf nu den Bezirch „CHARLOTTENBURG-WILMERSDORF“.

Kaum bekannt iss eene der dörflichen Keimzellen vom heutijen Ortsteil. Alt-Lietzow liecht nur wenije hundert Meta vom Schloss entfernt, nördlich hinta dem Rathaus Charlottenburch. Vom eenstijen Dorf iss durch 2. Weltkrieg und Abrissbirne leida nüscht mehr übrich jeblieben, doch akennt man an der Straßenführung noch deutlich den Jrundriss vom als Angerdorf anjelechten Lietzow.

Nachweislich bewohnt iss der Flecken schon seit der Jungsteinzeit. 1239 wurde der Ort Lietzow erstmals urkundlich awähnt, ab dem 18. Jahrhundert findet man ooch die Ortsbezeichnung Lützow. Seit 1315 befand sich dit Dorf im Besitz vom Nonnenklasta St. Marien und 1695 schenkte der Kurfürst Friedrich der III. von Preußen seena Jattin Sophie Charlotte den Ort. Sophie Charlotte ließ in der Nähe die „Lützenburg“ arrichten. Der Bau und die Siedlung die in der Nachbarschaft entstand, wurden seit 1705 schließlich „Charlottenburg“ jenannt. 1719 wurde dit Dorf Lietzow denn nach Charlottenburch eenjemeindet und die Orte wuchsen ooch baulich zusammen.

Wie bereits awähnt iss von den dörflichen Bauten Lietzows nüscht mehr ahalten. So die mittelaltaliche Dorfkirche, die 1740 durch nen Neubau asetzt wurde, der wiederum 1910 ner neuen Kirche weichen musste. Diese Kirche wurde im 2. Weltkrieg zastört. Heute steht hier die durch den Architekten Ludolf von Walthausen 1961 arichtete moderne Kirche der evanjelischen Jemeinde Alt-Lietzow.

Älteren Datums iss die Villa Kogge die von 1864-1866 für nen reichen Holzhändla jebaut wurde. Heute befindet sich in der Villa, die sich Hausnumma Alt-Liezow 28 befindet, een Standesamt. Alt-Lietzow 33 steht die 1888/89 abaute Feuawache, diese wird heute vom Maltesa Hilfsdienst jenutzt. Hausnumma 21 iss die 1875-1877 nach Plänen von Hubert Stier arichtete turmlose katholische Herz-Jesu-Kirche. Hier wirkte von 1913-1930 der Theoloje Bernhard Lichtenberg (18751943), der sich in der NS-Zeit für Vafolgte einsetzte.

Ansonsten befindet sich in Alt-Lietzow in ersta Linie moderne Nachkriegswohnbebauung.

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2 Kommentare

  1. […] ville andere Dörfern Berlins, so z.B dit hier bereits vorjestellte Alt-Lietzow, wurde ooch Reinickendorf als Angerdorf anjelecht. Jejründet wurde der Ort wahrscheinlich um 1230. […]

  2. […] ohne diese Endung die historischen Namen alta Dörfa sind. Hier wären z.B. zu nennen HEILIGENSEE, LIETZOW, LÜBARS, PANKOW, RUDOW oda […]

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