Berlinerisch: Bierkutscha

Se beherrschten jahrzehntelang die Strassen Berlins und waren richtije Orijinale. Zwee Jäule vorjespannt, saßen se uffn Bock und lieferten Bierfässa aus. Da wo se ufftauchten ließen se nüscht anbrennen. Da rollten de Fässa und vaschwanden in de Kella von Berlins Jastwirtschaften. Da konnte man denn nur beiseite springen und sich in Sichaheit bringen.

Rauh war ihr Charme, jroß ihre Schnauze. Ick rede von Berlins Bierkutscha. Irjendwann kam aba ooch ihre Zeit. Vadrängt wurden se schließlich von modernen Tankwajen die dit Bier per Kunststofftank ins Haus bringen.

Doch eenen der Zunft jibt et noch. Mit Mütze und Schürze bewaffnet traf ick ihm in Cöpenick in Zilles Stubentheata. Jern kann ma hier beim Zille vorbei kieken: STUBENTHEATA 

Doch zurück zum Bierkutscha. Den hab ick hier nämlich jleich ma jeknipst:

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