Ville Dörfa sind Berlin: Alt-Blankenburg

Diesmal mache ick eenen Spazierjang durch Blankenburch (Hochdeutsch: Blankenburg), welchet heute een Stadtteil im heutijen Bezirk Pankow iss. Dit Dorf war früha een Nachbardorf vom hier bereits vorjestellten Dorf Pankow. Nich vawechseln sollte man Blankenburch mit Blankenfelde. Den fast namensjleiche Ort jibt et zweemal. Eenmal liecht er nen Stückchen weita im Norden von Pankow und in entjejenjesetzta Richtung, im südlichen Berliner Umland.

Denn jibt et noch den Ort Blankenburg im nördlichen Harz. Da sind wat denn jleich bei die Jeschichte vom Berliner Dorf Blankenburch. Dit wurde nämlich um 1230 von niedadeutschen Siedlern als Angerdorf jejründet, die vamutlich eben aus dem Harz hierher kamen und een neuet Blankenburch jründeten. Die bis heute ahaltene Dorfkirche endstand um 1250. Die erste urkundliche Awähnung vom Ort iss uff dit Jahr 1375 datiert.
Üba die Jahrhunderte blieb Blankenburch een kleenet Dorf weit vor den Toren Berlins. Die Besitza wechselten mehrmals bis schließlich durch dit „Groß-Berlin-Gesetz“ der Ort 1920 zu Berlin kam und den neujejründeten Bezirk Pankow zujeschlajen wurde. Zu DDR-Zeiten kam Blankenburch bei der Vawaltungsreform 1986 zum Bezirk Weißensee. Bei der Vawaltungsreform 2001 jings denn wieda zurück nach Pankow, wurde sich dit Dorf bis heute befindet.

Der ehemalije Dorfkern befindet sich an der vakehrsreichen Straße Alt-Blankenburg. Man akennt bis heute deutlich dem ehemalijen Dorfanger und et sind bis heute einije historische Bauten ahalten jeblieben. Allen voran die bereits jenannte Dorfkirche, die im Kern von 1250 stammt. Umjeben iss dit Jotteshaus vom Kirchhof und eena mittelaltalichen Mauer umjeben iss. Die Bebauung drumherum stammt jrößenteils aus dem 19. Jahrhundert, so der alte Dorfkrug an Hausnumma 22/24, der um 1890 entstand. Hier und dort finden sich noch alte Bauernhäusa mit ahaltenen Scheunen. Aus der ersten Hälte vom 20. Jahrhundert stammen einije mehrstöckije Wohnhäusa oder dit alte Feuawehrdepot an Hausnumma 9 von 1926/27.

Eenen Bahnanschluss hat Blankenfelde ooch. Der jing am 1. Juni 1877 an der Stettiner Bahnstrecke in Betrieb. Dit heutije S-Bahn Jebäude stammt aus die Zeit um 1911. Von Alt-Blankenburg iss der Bahnhof alladings eenen runden Kilometa entfernt.

Soll nich davon abhalten, mit die S-Bahn Blankenburch mal eenen Besuch abzustatten und nen Spazierjang in den Dorfkern zu unternehmen.

 

 

Werbung

2 Kommentare

  1. […] die ooch ohne diese Endung die historischen Namen alta Dörfa sind. Hier wären z.B. zu nennen BLANKENBURG, HEILIGENSEE, LIETZOW, LÜBARS, NIEDERSCHÖNHAUSEN, PANKOW, ROSENTHAL, RUDOW, TEGEL oda […]

  2. […] Nach wie vor bin ick in Pankow und besuche diesmal dit Nachbardorf von im Vormonat vorjestellten Blankenburch. Janz weit wech iss Alt-Karow noch nich und iss jut mit der S-Bahn, bis Bahnhof Berlin Karow zu […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

%d Bloggern gefällt das: