Berliner Küche: Endspurt beim Sparjel

Sparjel jehört von Ende April bis Ende Juni jedet Jahr zur Berliner Küche. Üba die Kulturjeschichte vom weißen Jemüse und ooch wie er in die Rejion kam, hatte ick uff berlintypisch (link: hier) ja schon ma wat jeschrieben.

Diese Saison war eha vahalten. Für dit Königsjemüse hatte Königkunde teils stolze Preise zu zahlen. Nu iss et eh bald zu spät. Die Sparjelsaison nähert sich mit riesijen Schritten dem Ende zu. Am Johannistag, 24. Juni iss traditionell Schluss. Denn jibt et höchstens noch Restposten zu koofen oda man muss uff weitjereisten Sparjel aus alla Welt zurückjreifen. Die heimischen Felda werden ab Johannis jeschont, damit se ooch im nächsten Jahr wieda fit sind.

Für den Sparjel-Endspurt habe ick heute mal eenen kleenen Rezepttip:

Dazu kocht man den jeschälten, weißen Sparjel wie üblich ihn in Salzwassa jar. Uff een mit Backpapier ausjelechten Blech stapelt man denn kleene Pakete der jekochten weißen Stangen und umwickelt diese mit rohem oda jekochtem Schinken und belecht ihn mit Käse. Milda Käse passt bessa, damit der Käsejeschmack nicht den feinen Jeschmack vom Sparjel zu sehr übadeckt. Denn kommen die Päckchen in die Röhre und werden ca. 10-15 Minuten bei 180 Jrad jebacken. Reichen tut man dazu Salzkartoffeln mit Sauce Hollandaise. Een Jläschen Weißwein rundet dit Festmahl noch ab!

Eene leicht zu kochende Variante vom Edeljemüse für Jeniessa:

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