Abschied: Die letzten Tatras rollen ins Depot

Se beherrschten üba 45 Jahre dit Stadtbild (Ost)-Berlins Straßen. Seit dem 11. September 1976 rollten Straßenbahnen vom Typ Tatra KT4D üba die Jleise der Stadt. Die Fahrzeuge wurden damals aus die Tschechoslowakei importiert. Im damaligen Ostblock war der Herstella Tatra die führende Fima für die Produktion von Straßenbahnwajen.

Damals waren die Fahrzeuje eene hochmoderne Attraktion im ansonsten teils sehr alten Fuhrpark der Ostberliner Vakehrsbetriebe. Mit den Jahren entwickelten sich die robusten Straßenbahnen zum Rückrad vom Nahvakehr im östlichen Teil Berlin. Ursprünglich waren se orange und weiß lackiert:

Die alten Tatras alebten ville. So natürlich den Mauafall und den Wechsel zur westlichen BVG. Die ließ die Wajjons in ihren Farben jelb streichen. Doch wie et so iss, wurden ooch die Tatras nich jünga und barrierefreie Niedaflurfahrzeuje kamen in Mode. So wurden die beliebten Straßenbahnen imma wenija. Doch se wurden nich vaschrottet, sondern vakooft. So ins knapp 1 1/2 Stunden entfernte polnische Stettin/Szczecin, wo se bis heute ihren Dienst tun. Ooch die nun ausjemusterten Tatras werden weita Dienst nun. Von nun an an die südlichen Ukraine in die Stadt Saporischschja.

Eenije wenije Fahrzeuge vableeben in Berlin und werden hier bei historischen Fahrten alte Zeiten wieda uffleben lassen.

Von die letzte Dienstwoche der Tatras hab ick mal zwee Uffnahmen jemacht. Die Fahrt jing mit die M6 von der Landsberger Allee / Petersburger Straße zum S-Bahnhof Marzahn:

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