Ville Dörfa sind Berlin: Alt-Hohenschönhausen

Diesmal bin ick in Rahmen meena Serie üba Berlins ehemalije Dörfa in Hohenschönhausen. Doch der Anblick von diesem Dorf iss wenija historisch. Der Titel hierzu könnte wohl jleichsam lauten, „Unajejangen in Hochhäusern“. Doch haben sich ooch in Hohenschönhausen eenije Baudenkmäla aus dörflichen Zeiten ahalten.
Dabei jehört der Ort zu den ältesten Dörfern uff Berliner Stadtjebiet. Die Ursprünge jehen bis ins Jahr 1230 zurück, da wurde er als Straßendorf jejründet. Die ersten urkundlichen Awähnungen jehen uff die Jahre 1352/56 zurück. Üba die Jahrhunderte blieb Hohenschönhausen een typischet Dorf der Jejend um Berlin herum. Ab dem Ende vom 19. Jahrhundert setzte denn dit Wachstum een 1920 wurde der Ort als Teil vom Bezirk Weißensee nach Berlin eenjemeendet. Dennoch konnte Hohenschönhausen bis in die 1970er Jahre seenen dörflich Charakta bewahren.
Denn jingen alladings Wohnungsbauvorhaben der DDR los und ab 1972 entstanden die ersten Plattenbauten. 1984 entstanden dann in die direkte Umjebung vom Dorfkern Hochhäuser und een Teil von die historische Bausubstanz wurde abjerissen. Dennoch haben sich eenije Reste an historischen Bauten aus Dorfzeiten ahalten.
Die liejen an der heutijen Hauptstraße. Allen voran die alte Dorfkirche, die in ihren Ursprüngen bis in die Zeit um 1230 zurückjeht. Heute trägt dit Jotteshaus, welchet an Hausnumma 42 steht, den Namen „Taborkirche“ und iss turmlos. Der Turm war aus Fachwerk und musste 1953 wejen Baufälligkeit abjerissen werden.
Eene Hausnumma weita, an 43 steht die alte Dorfschule, een Backsteinbau aus dem Jahre 1889/90. Der awies sich jedoch mit den Jahren als zu kleen und wurde durch Neubauten an anderen Stellen asetzt. Dit alte Schuljebäude wird seither für untaschiedliche Zwecke jenutzt.
An Hauptstraße 44 befindet sich dit Schloss Hohenschönhausen. Dit ist eijentlich keen Schloss, sondern een Jutshaus aus die Zeit ab 1700. Et wurde in seena Jeschichte jedoch häufich umjebaut und alebte ville Eijentüma. So war z.B. von 1910-1929 der Untanehma Paul Schmidt, er afand u.a. die Taschenlampe, im Besitz von Schloss Hohenschönhausen. Momentan iss et in keenem juten Zustand. An sich soll et restauriert werden und eene neue Nutzung bekommen. Dit jeht jedoch nur hin und wieda voran. Bis heute iss dit Bauvorhaben „Bürgerschloss Hohenschönhausen“, wie et heute jenannt wird, nich abjeschlossen.
Ansonsten stehen in der Umgebung noch eenzelne Jebäude aus vajangenen Zeit, so z.B. een heutijet Wohnhaus an Hausnumma 50, welchet früha als Rathaus jenutzt wurde.
Ooch wenn dit Dorf nur noch in Resten besteht, iss et für Jeschichtsinteressierte Mitmenschen een lohnendet Ausflugsziel.



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