Berliner Küche: Sparjel mit Kassla

Der Mai iss in Berlin und Brandenburch, ähnlich wie natürlich in anderen deutschen Landen ooch, tradionell Sparjelzeit. Die weiten Sparjelfelda vor den Toren Berlins vasorjen uns mit dem schmackhaften Edeljemüse.
Dit Jahr iss er sehr preiswert, da reichlich vorhanden. Für die Bauern natürlich nich so jut, für den Vabraucha entsprechend jut. Wie heeßt et so scheene. „DEN EENEN FREUT ISS DET ANDEREN LEID“. Im nächsten Jahr kann dit schließlich wieda janz anders aussehen und die Landwirte haben Oberwassa.

Doch nu mal zum Grund, warum ick hier schreibe. Bei Spargel denkt der Jourmet in ersta Linie an een Schnitzel oda an Schinken roh oda jekocht. Ick kombiniere die langen Stangen jedoch mal uff berlinerische Art. Jenau jesacht mit dem juten alten Kassla. Alladings hab icke keenen Kasslabraten jemacht. Der wäre wohl doch zu deftich und passt nunmal eha zu Sauakraut. So hab ick mir vom Fleescha dünne Scheiben vom Kasslalachs schneiden lassen, Minutensteaks sozusajen. Die kann man jut kurzbraten und sind schon nach wenijen Minuten kross.
Dazu jibt et jedoch keene Hollandaise sondern een dunkle Rahmsoße die ick in den Sud vom Kassla eenjerührt habe.

Mal wat anderet wie Schinken oda Schnitzel und mit dem Kassla eben echt BERLINERISCH !

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