Archiv des Autors: axelgoedel

Berlinerisch zur Weihnachtszeit

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Klatte im November: Weihnachten steht ma wieda vor de Tür

Man iss imma wieda astaunt, wie schnell die Zeit vajeht. Morjen iss nu schon wieda 1. Dezemba und die Weihnachtszeit bejinnt. Ne besinnliche Zeit habn wa uns ja ooch vadient. Ville machen se sich durch den weihnachtlichen Konsumrausch kaputt und aleben allet andere als Besinnung. Von den Beschäftigten im Einzelhandel mal janz abjesehen… Vadient haben […]

Vasunkene Welten: Kintoppe am Kudamm

Lichtspielhäusa, uff Berlinerisch kurz Kintopp jenannt, jehörten früha zum Kurfürstendamm wie die Currywurscht zu Berlin. Unzählije Kinos säumten im loofe der Jeschichte die Flaniermeile und luden Jäste zum rinkommen und kieken ein. Nich wenije Filme alebten hier ihre Premiere und ville Berliner älteren Jahrjangs betraten am Kudamm zum ersten Mal in ihrem Leben dit Kintopp. […]

Berliner Küche: Kassla

Heute jibt et ma wieda wat schmackhaftet aus der Berliner Küche. Kassla jehört seit Jahrzehnten uff den Berliner Speiseplan. Dit leicht jeräucherte und jepökelte Fleesch vom Schwein jibt et in vaschiedenen Ausführungen. So z.B. als Kamm, Lachs  oda Karree. Schmackhaft iss et imma und der Kassla jehört zu den eha preiswerten Fleeschjerichten zu dem jede […]

Berlin Friedrichshain – Der Märchenbrunnen im Herbst

Der beliebte und berühmte Märchenbrunnen liecht im Stadtteil Friedrichshain am Rande vom jleichnahmijen Volkspark. Die von Berlinern wie Touristen jern besuchte und fotojrafierte denkmaljeschützte Anlaje stammt aus dem Jahre 1913 und wurde nach den Plänen vom Stadtbaurat Ludwig Hoffmann (1852 Darmstadt – 1932 Berlin) jebaut. Herzstück iss natürlich der Brunnen in dem im Somma ordentlich […]

Jahrestach: 16. Oktoba 1906

Dit Rathaus Cöpenick iss Ort vom wohl berühmtesten Jaunastück er deutschen Jeschichte. Die sojenannte Cöpenickade fand am 16. Oktoba 1906 in der damals noch eijenständijen Stadt Cöpenick statt. Hier raubte der Schusta Wilhelm Voigt (1849 Tilsit – 1922 Luxemburg) die Stadtkasse und abeutete so insjesamt 3557,45 Mark. Wat ja eijentlich eene kriminelle Tat war, alangte […]

Berlinerisch: Die Schrippe

Heute jeht et hier ums Frühstück. Se iss seit Jenerationen festa Bestandteil in Berliner Brötchen- körben. Wat den Bayern die Semmel, den Schwaben der Wecken oda den Norddeutschen ihr Rundstück iss den Berliner seene SCHRIPPE. Dit helle, längliche, oben eenjeritzte Brötchen aus Weizenmehl iss im Berliner Sprachjebrauch schon seit dem 18. Jahrhundert belecht. Dabei kommt […]