Schlagwort-Archive: Berliner Dialekt

Berlinerisch: Die Schrippe

Heute jeht et hier ums Frühstück. Se iss seit Jenerationen festa Bestandteil in Berliner Brötchen- körben. Wat den Bayern die Semmel, den Schwaben der Wecken oda den Norddeutschen ihr Rundstück iss den Berliner seene SCHRIPPE. Dit helle, längliche, oben eenjeritzte Brötchen aus Weizenmehl iss im Berliner Sprachjebrauch schon seit dem 18. Jahrhundert belecht. Dabei kommt […]

Beljische Rekorde

Fast eene Woche iss dit nu her, mit die Wahlen. Fast schon eenen Jordischen Knoten hat dit Volk den Volksvatretern beschert, wenn et darum jeht eene Rejierung zu bilden. Schließlich habn wa ja ne Demokratie, da kann keena kommen und den Knoten mit dem Schwert eenfach durchhauen. So stehn uns langwierige Jesprächsrunden und ville Parteienjezänk […]

Berlinerisch: WÄHLEN JEHN!!!

Noch zwee Taje!

Noch zwee Taje und denn iss et soweit. Der Wähla hat dit Wort. Naja, janz so eenfach iss dit natürlich nich, sieht man sich die Entwicklungen der letzten Jahre an. Da jab et schließlich ville Entscheidungen der Volksvatreta, die beim Volk teils janich jut ankamen. Nu iss der jroße Demokratiefrust da. Dennoch, nich wählen zu […]

Wahljahr 2017

Der Wahlkampft zieht sich zäh hin und ville Leute interessiert et übahaupt nich. Keen Wunda, bei den janzen hausjemachten Problemen. Die berühmte Schere zwischen arm und reich jeht schließlich imma weita auseenanda. Lohndumping, Rente mit 67, zahlreiche Jesundheitsreform oda Hartz IV habn kräftich dazu beijetrajen. Doch virtuelle Abhilfe jibt et jetz bei Freund Klattke. Da […]

Der Somma, der ins Wassa fiel

Erschreckt kieke ick uffn Kalenda und der Schreck sitzt tief. Steht doch der Septemba schon wieda vor der Tür. Der Somma der ja eijentlich keena war neigt sich nu langsam dem Ende. Rejen, nüscht wie Rejen. Meckan tu ick alladings nich, denn anjesichs von Sturm Harvey und dem Monsum im Asien mit seenen schlimmen Schäden […]

Berlinerisch: Jänseblümchen

Wissenschaftlich heeßt dit kleene Blümchen „BELLIS PERENNIS“. Doch neben unzähligen rejionalen Namen nennt et der Volksmund vor allem „TAUSENDSCHÖNCHEN“ oda „GÄNSEBLÜMCHEN“. Zäh hält et sich uff jeda noch so kleenen Wiese und manchmal wächst et sojar durch eenen winzijen Riss im Asphalt. Ooch in Berlin bevölkert et so manche noch so trotzlose Ecke und vaschönert […]