Schlagwort-Archive: Berlinerisch

Berlinerisch: WÄHLEN JEHN!!!

Advertisements

Berlinerisch: Die Schrippe

Heute jeht et hier ums Frühstück. Se iss seit Jenerationen festa Bestandteil in Berliner Brötchen- körben. Wat den Bayern die Semmel, den Schwaben der Wecken oda den Norddeutschen ihr Rundstück iss den Berliner seene SCHRIPPE. Dit helle, längliche, oben eenjeritzte Brötchen aus Weizenmehl iss im Berliner Sprachjebrauch schon seit dem 18. Jahrhundert belecht. Dabei kommt […]

Wahljahr 2017

Der Wahlkampft zieht sich zäh hin und ville Leute interessiert et übahaupt nich. Keen Wunda, bei den janzen hausjemachten Problemen. Die berühmte Schere zwischen arm und reich jeht schließlich imma weita auseenanda. Lohndumping, Rente mit 67, zahlreiche Jesundheitsreform oda Hartz IV habn kräftich dazu beijetrajen. Doch virtuelle Abhilfe jibt et jetz bei Freund Klattke. Da […]

Der Somma, der ins Wassa fiel

Erschreckt kieke ick uffn Kalenda und der Schreck sitzt tief. Steht doch der Septemba schon wieda vor der Tür. Der Somma der ja eijentlich keena war neigt sich nu langsam dem Ende. Rejen, nüscht wie Rejen. Meckan tu ick alladings nich, denn anjesichs von Sturm Harvey und dem Monsum im Asien mit seenen schlimmen Schäden […]

Berlinerisch: Jänseblümchen

Wissenschaftlich heeßt dit kleene Blümchen „BELLIS PERENNIS“. Doch neben unzähligen rejionalen Namen nennt et der Volksmund vor allem „TAUSENDSCHÖNCHEN“ oda „GÄNSEBLÜMCHEN“. Zäh hält et sich uff jeda noch so kleenen Wiese und manchmal wächst et sojar durch eenen winzijen Riss im Asphalt. Ooch in Berlin bevölkert et so manche noch so trotzlose Ecke und vaschönert […]

Berlinerisch – Oft jescholten und doch so unvawüstlich

Die Meenungen üba den Berliner Dialekt, streng jenommen iss er ja nen Metrolekt, jehen tradionell auseenanda. Für die eenen untrennbar mit der Rejion Berlin-Brandenburch vabunden, iss er für andere die Sprache der Arbeeta. Früha wurde villen Jören sojar dit berlinern vaboten. Schließlich sollte ja aus dem Kindchen wat Anständijet werden. Da passte dit Berlinerisch nich […]

Berlinerisch: Kassla

Ob dit Kassla wirklich in Berlin afunden wurde, iss nich wirklich bewiesen. Häufich wird een Fleeschmeesta namens Cassel jenannt, der dit Kassla in seenem Jeschäft in der Potsdama Straße im damals noch eijenständijen Schöneberch, um 1880 afunden habn soll. Andere bestreiten, dess jemals een Fleescha mit dem Namen dort ansässich war. Würde sich ja ooch […]