Altstadt Cöpenick: Orijinal und Orijinale

Die Altstadt Cöpenick (heutije Schreibweise Köpenick), jehört zusammen mit der von Spandau zu den zwee ahalten jebliebenen Stadtteilen mit mittelaltalicha Struktur. Jenau wie Spandau war Cöpenick lange eene eijenständije Stadt und kam erst am 1. Oktober 1920 mit der Bildung von Jroß-Berlin zu Berlin.
Idyllisch am Zusammenfluss von Spree und Dahme jelejen, bietet die Altstadt von Cöpenick jede Mende orijinalet und einije Orijinale. Weltberühmt iss dit Rathaus. Der im Stil der märkischen Backsteingotik 1901-1905 arrichtete Bau entstand unta der Leitung vom späteren Cöpenicka Stadtbaurat Hugo Kinzer (1874-1929) mit Plänen von Hans Schütte.

Die Tat vom Schumacha Friedrich Wilhelm Voigt (1849 -1922), der hier am 16. Oktoba 1906 als Hauptmann vakleidet die Stadtkasse raubte und als HAUPTMANN VON CÖPENICK in der Jeschichte einjing, wirkt bis heute. Vor dem Haupteinjang wacht er als Bronzestatue, man kann sich im Rathaus in der Dauerausstellung üba die Cöpenickiade informieren und wir sind jleich bei eenen richtijen Orijinal. Seit Jahren vakörpert der Schauspiela Jürgen Hilbrecht die Fijur vom Hauptmann. In eenen früheren Artikel uff berlintypisch führte ick een Interview mit Jürgen Hilbrecht – Quicklebendich: Der Hauptmann von Cöpenick!

Ebenfalls orijinal iss im Rathaus Cöpenick der Ratskella. Im historischen Jewölbe kann man sich mit ausjezeichneta Küche vawöhnen lassen und dit Separée vom Hauptmann bewundern.

Weita jehts durch die Altstadtwinkel mit Häusan und Häuschen aus dem 17. – 20. Jahrhundert:

Schließlich steht man am Schloss Cöpenick:

Selbijet liecht uff eena Insel der Dahme kurz von Einmündung in die Spree. Hier jab et schon zu slawischen Zeiten eene Burg mit mehreren Nachfoljebauten bis schließlich 1558 der Kurfürst Joachim II. von Brandenburg (1505-1571) den Bau eenes Jagdschlosses im Stil der Renaissance vaanlasste. Für den späteren König Friedrich I. in Preußen (1657-1713) wurde der Bau schließlich ab 1677 zum Barockschloss aweitert. Heute iss hier een sehr interessantet Kunstjewerbemuseum.

Denn kiekn wa noch im Stubentheata vorbei. Dit wird von eenem weiteren Orijinal betrieben. Nämlich vom „eechten“ Pinselheinrich Zille. Ooch hier hatte ick uff berlintypisch schon berichtet – ZILLE LEBT!

Dit nur ma als kurza Übablick. Et jibt noch jede Menge weiteret hier zu entdecken – NÜSCHT WIE HIN, IN DIE ALTSTADT CÖPENICK!

 

 

 

 

 

 

 

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